Person

Biografie

Ich bin Psychotherapeutin in eigner Praxis in Wien mit der Ausbildung in Körperpsychotherapie, Integrativer Gestalttherapie, Lehrtherapeutin für Kunsttherapie, fort- und weitergebildet in analytisch orientierter Psychotherapie, sowie Traumatherapie. In Polen geboren, studierte ich dort Germanistik und Pädagogik, danach die Nostrifikation des Diploms an der Wiener Universität (Sprachwissenschaften/Psychologie).

Die Ausbildung zur Körperpsychotherapeutin erfolgte bei ERI (Emotionale Reintegration), dann in der Sektion Integrative Gestalttherapie, ÖAGG. Die Arbeit mit psychisch Kranken in der Ambulanz einer psychiatrischen Klinik weckte mein Interesse an tiefen Regressionsprozessen und dissoziativen Zuständen. Als Folge dieser klinischen Praxis, sowie jahrelanger Auseinandersetzung mit Meditationstechniken und Glaubenssystemen entwickelte sich mein Interesse am Wesen der pränatalen Regression und den nonverbalen Aspekten der Kommunikation. Es folgten weitere Fort- und Weiterbildungen in der somatischen Traumatherapie bei B. Rothschild, sowie in der analytischen Körper- und Psychotherapie. Den Schwerpunkt der Forschungstätigkeit bildeten körpertherapeutische und spirituelle Aspekte der Psychotherapie, dann das Wesen der pränatalen Bindung (pränatale Bindungstheorie) und introspektive Zugänge zum frühen Erleben (Methodik). Ich war Mitglied im Internationalen Beirat der Zeitschrift für Biosynthese „E&Ch“ und wurde 2002 Lehrtherapeutin für Kunsttherapie. Dies und auch die Zusammenarbeit mit der ISPPM inspirierten mein Denken über die menschliche Entwicklung und beeinflussten meinen therapeutischen Ansatz mit dem Fokus auf prä- und perinatale Thematik.

Zu meinem Spezialgebiet wurde der pränatale und perinatale (vorgeburtliche und geburtliche)Entwicklungsabschnitt des Menschen. Meine klinische Forschungsarbeit führte mich zu Überlegungen über die früheste menschliche Entwicklung, gestützt auf die Hypothese, dass sich unsere Identität bereits im Mutterleib etabliert.

So formte sich meine eigene Methode der Prä- und Perinatal orientierten Psychotherapie. Mein Konzept der „essenziellen“ und „interpersonellen“ Bindung stellt die Grundlage des Verständnisses der menschlichen Identitätsbildung dar; ich nenne es „Bipolares Selbst“. Den Schwerpunkt meiner therapeutischen Tätigkeit bildet die Arbeit an den Widerständen gegen das eigene kreative Potenzial, um die eigene Lebenskraft zu befreien. Oft impliziert das die Auseinandersetzung mit dem vorgeburtlichen oder/und geburtlichen Trauma. Die Aufdeckung der so frühen, scheinbar nicht erinnerbaren traumatischen Konflikte bedarf spezieller Zugänge. Meine Methode, PPP genannt, verbreite ich theoretisch als auch praktisch in Vorträgen, Publikationen, Seminaren bzw. als Projekte im In- und Ausland (Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Ukraine).